Frankfurter Reihe zur Bankenaufsicht

    In der Reihe "Frankfurter Reihe zur Bankenaufsicht" erscheinen in loser Folge Publikationen, die sich mit bankaufsichtlichen und bankaufsichtsrechtlichen Entwicklungen und Fragestellungen befassen. Ziel der Reihe ist, die aufsichtlichen Implikationen auf hohem fachlichem Niveau praxisorientiert aufzuarbeiten und der Fach-Community sowie den Führungskräften Praxiswissen und Handlungsempfehlungen zur Verfügung zu stellen.

In der Reihe erscheinen neben Sammelbänden und Monografien auch Abschlussarbeiten, Dissertationen und Habilitationen.

Herausgeber der Reihe sind Dr. Simon G. Grieser, Rechtsanwalt und Partner bei Reed Smith LLP, und Dr. Manfred Heemann, Bundesanstalt für Finanzmarktstabilisierung (FMSA).

Kontakt: frankfurterreihe@frankfurt-school-verlag.de





M&A im Bankensektor


    
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it der Einführung des Single Supervisory Mechanism wurde die Kompetenz zur finalen Beurteilung eines Inhaberkontrollverfahrens innerhalb der Euro-Zone auf die EZB übertragen. Das Inhaberkontrollverfahren stellt bei M&As im Bankensektor eine aufsichtsrechtliche Herausforderung dar. Die Intransparenz des wirtschaftlich Berechtigten, eine mangelnde finanzielle Solidität sowie eine mangelnde Zuverlässigkeit eines Investors zählen zu den klassischen Gründen, die das Inhaberkontrollverfahren zum Erliegen bringen.

Das Buch beleuchtet die Faktoren, die den Verlauf des Inhaberkontrollverfahrens bei M&As im Bankensektor maßgeblich beeinflussen. Hierzu werden die Erkenntnisse von Rechtsanwälten, den Aufsichtsbehörden und des Prüfungsverbandes zu Grunde gelegt. Zudem werden die rechtlichen Rahmenbedingungen auf nationaler und europäischer Ebene dargestellt und die Bedeutung des Inhaberkontrollverfahrens in zentralen Phasen des M&A-Prozesses erläutert. Zugleich wird auf spezielle Transaktionssituationen eingegangen und ihre aufsichts- und vertragsrechtliche Berücksichtigung erläutert.

Das Buch bietet Praktikern und Wissenschaftlern mit bankaufsichtsrechtlichem Transaktionsbezug die Möglichkeit, sich über die Rahmenbedingungen des Inhaberkontrollverfahrens einen Überblick zu verschaffen und einen Einblick in die Erfahrungen von Experten zu erhalten.

 
Ahmed Baycan
M&A im Bankensektor
Bedeutung und Auswirkungen des Inhaberkontrollverfahrens

(Frankfurter Reihe zur Bankenaufsicht, Bd. 5)
1. Auflage 2018
114 Seiten, Broschur, 39,90 EUR
ISBN 978-3-95647-126-1

  Inhalt zum Autor Bestellung
Europäisches Bankaufsichtsrecht

    
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ie Bankenaufsicht wurde in den vergangenen Jahren zunehmend europäisch ausgerichtet. So sind neue Akteure und Organisationen auf europäischer Ebene etabliert sowie neue europaweit gültige regulatorische und gesetzliche Rahmenwerke eingeführt worden. Die Europäische Zentralbank nimmt dabei eine herausragende Rolle in der europäischen Bankenaufsicht ein – für die einzelnen Institute ist sie nunmehr neben den nationalen Aufsehern die bestimmende Aufsichtsinstitution.

In diesem Zusammenhang müssen Banken und Finanzdienstleistungsinstitute striktere Vorgaben insbesondere bezüglich ihrer Kapitalausstattung erfüllen. Dabei steht im Wesentlichen der Risikograd der Bankgeschäfte bei der Bemessung der Kapitalanforderungen im Vordergrund, was sich auch zentral auf die Geschäftspolitik und -strategie der einzelnen Institute auswirkt. Die Umsetzung der Aufsichtsstandards geht einher mit einem deutlich umfangreicheren Meldewesen der Banken an die Aufsicht.

Das Buch beschreibt, analysiert und kommentiert den Rechtsrahmen der europäischen Bankenaufsicht. Die Autoren stammen aus Banken, Anwaltskanzleien, Unternehmensberatungen, Verbänden, der Wissenschaft sowie Aufsichtsbehörden und verbinden die Darstellung der juristischen Grundlagen des Aufsichtsrechts mit bankpraktischen Aspekten. Damit ist das Buch für alle im Aufsichtsbereich tätigen ein wertvolles Nachschlagewerk und Handbuch, das für die tägliche Arbeit unverzichtbar ist.

 
Simon G. Grieser / Manfred Heemann (Hg.)
Europäisches Bankaufsichtsrecht
(Frankfurter Reihe zur Bankenaufsicht, Bd. 4)
1. Auflage 2016
1070 Seiten, Leinen mit Schutzumschlag, 158,00 EUR
ISBN 978-3-940913-51-7

  Inhalt Herausgeber u. Autoren Bestellung
Financial Inclusion & Consumer Empowerment - US and EU Legislation & International Soft Law

    
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inancial inclusion is a challenge for countries with developing and advanced economies, alike. While an individual's ability to access basic financial services has traditionally been a matter of domestic commerce, the involvement of international entities and networks has transformed financial inclusion into a matter of global concern.

This book compares the US's and EU's financial inclusion efforts to the soft legal standards promoted by the G-20 and the OECD. The cases of the US and the EU show that improving financial access, financial consumer protection, and financial education requires governmental involvement – often, taking the form of (1) prohibitions on discrimination, (2) mandates for the provision of services, and (3) subsidies.

Countries making laws supporting financial inclusion can turn to international soft law, the legal practices of the US and the EU, and soon to the laws of each EU Member State for guidance. This book should be an essential starting point for the valuable work of these legislators, NGOs, and other entities promoting financial inclusion.

 
Katherine M. Simpson
Financial Inclusion & Consumer Empowerment -
US and EU Legislation & International Soft Law

(Frankfurter Reihe zur Bankenaufsicht, Bd. 3)
1st Edition 2015
226 Pages, soft-cover, 49,90 EUR
ISBN 978-3-95647-056-1

  Inhalt / Contents zur Autorin / About the Author
Bestellung / Order
Bankenaufsicht nach der Finanzmarktkrise

    
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ie Bankenaufsicht wurde im Zuge der Finanzmarktkrise tiefgreifend reformiert. Im Mittelpunkt sowohl der fachlichen als auch der politischen Debatte standen dabei insbesondere die Eigenkapitalanforderungen, die Europäisierung bzw. Internationalisierung der Aufsichtslandschaft sowie die Frage, wie Finanzinstitute im Krisenfall restrukturiert werden können.

So wurde mit der European Banking Authority (EBA) auf europäischer Ebene eine Institution geschaffen, die in ihrer Tätigkeit eine vereinheitlichte europäische Bankenaufsicht vorantreiben wird. Die Regelungen von Basel III geben den Finanzinstituten verschärfte Eigenkapital- und Liquiditätsvorschriften vor. Durch das Restrukturierungsgesetz sollen in Schieflage geratene Banken saniert werden. Hierbei spielt auch die so genannte Bad Bank eine Rolle. Mit der Bankenabgabe sollen Banken durch einen Stabilisierungfonds an den Kosten ihrer Sanierung beteiligt werden.

Dieses Buch bietet einen umfassenden Überblick über die bankaufsichtlichen Reformen nach der Finanzmarktkrise. Der Autorenkreis setzt sich aus Politikern, Juristen, Wissenschaftlern und Bankpraktikern zusammen. Damit bietet es allen, die sich mit bankaufsichtlichen und bankaufsichtsrechtlichen Themen befassen, sei es auf operativer, wissenschaftlicher oder strategischer Ebene, eine profunden Überblick über die Bankenaufsicht nach der Finanzmarktkrise.

 
Simon G. Grieser / Manfred Heemann (Hg.)
Bankenaufsicht nach der Finanzmarktkrise
(Frankfurter Reihe zur Bankenaufsicht, Bd. 2)
1. Auflage 2011
672 Seiten, gebunden, 79,90 EUR
ISBN 978-3-940913-25-8

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Bankaufsichtsrecht – Entwicklungen und Perspektiven


    
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ragestellungen der Bankaufsicht stehen auf der nationalen und internationalen Agenda an einer der ersten Stellen. Durch die globale Wirtschafts- und Finanzkrise ist das Thema nicht nur für Bankjuristen und Aufsichtsexperten von Interesse, auch für die Politik haben die Regulierung und die Aufsicht von Finanzmarktakteuren und -produkten hohe Priorität. So spielt derzeit auch in der deutschen Debatte eine Vielzahl von Aspekten der Bankaufsicht eine Rolle, ohne dass dies bislang in einem Buch komprimiert dargestellt wurde.

Angesichts der virulenten Notwendigkeit von Reformen in diesem Bereich sind gerade die Entwicklungen und Perspektiven auf dem Gebiet der Bankaufsicht von hoher Relevanz. Diesen Tendenzen geht das Buch nach: Neben Fragen der Finanzmarktstabilisierungsmaßnahmen und deren Auswirkungen auf die öffentlichen Haushalte, der Bilanzierungsregeln und der Eigenkapitalausstattung werden verschiedene Geschäftsfelder und Objekte der Bankaufsicht behandelt. Vor dem Hintergrund der Erfahrungen der vergangenen Jahre spielen zudem Fragestellungen eines Bankinsolvenzrechts sowie der Aufsicht von Ratingagenturen eine wesentliche Rolle.

Ferner beinhaltet das Buch auch einen Blick über die Grenzen und thematisiert die bankaufsichtsrechtlichen Regelungen in Österreich und der Schweiz sowie die Beaufsichtigung von grenzüberschreitend tätigen Finanzinstituten.

Dabei setzt sich der internationale Autorenkreis sowohl aus Bankpraktikern als auch aus Juristen zusammen, womit das Buch nicht nur für rein rechtliche Fragestellungen aktuelle Kommentierungen und Lösungsansätze liefert, sondern auch für die praktische Geschäftsfeldsteuerung in den Banken selbst.

 
Simon G. Grieser / Manfred Heemann (Hg.)
Bankaufsichtsrecht – Entwicklungen und Perspektiven
(Frankfurter Reihe zur Bankenaufsicht, Bd. 1)
1. Auflage 2010
1132 Seiten, gebunden, 98,00 EUR
ISBN 978-3-937519-97-5

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